Dr. Kirsten Westphal

Dr. Kirsten Westphal ist bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin, tätig. Seit mehr als 50 Jahren analysiert die SWP außenpolitische Themen.

Dr. Westphal ist am Institut für Internationale Energiebeziehungen und Globale Energiesicherheit zuständig. Sie leitet das vom Auswärtigen Amt geförderte Projekt „Geopolitics of Energy Transformation – Hydrogen“ (2021-2023). Sie war Mitglied des Expertengremiums der Global Commission on the Geopolitics of Energy Transformation 2018-2019 und hat an dem 2019 veröffentlichten Bericht der Kommission "A New World" mitgewirkt. Parallel dazu leitete sie die vom Auswärtigen Amt geförderten Projekte "Geopolitics of Energy Transformation 2030 (GET 2030)" (2018-2020).

Zuvor war sie als Wissenschaftliche Assistentin an der Justus-Liebig-Universität Gießen und am Instituto de Relaciones Europeo-Latinoamericanas (IRELA), Madrid. Davor war sie Mitarbeiterin der PreussenElektra AG. Sie hat Politikwissenschaften, Kommunikationswissenschaft und Geschichte studiert.

Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zu internationalen Energiebeziehungen und den Energieaußenbeziehungen Deutschlands und der EU. Zu ihren Büchern gehören Global Energy Governance in a Multipolar World (Aldershot/ Burlington Ashgate 2010); und The Political and Economic Challenges of Energy in the Middle East and North Africa (Routledge, 2018). Ihre jüngsten Veröffentlichungen zu den geopolitischen Auswirkungen der Energietransformation und zu Energiesicherheit in Zeiten der Dekarbonisierung sind in Nature, Global Policy, Energy Policy, Energy Strategy Review, European Energy & Climate Journal, Energy Research and Social Sciences und bei SWP erschienen. Meinungsbeiträge und Kommentare von ihr sind u.a. in der Süddeutschen Zeitung, dem Handelsblatt, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dem Wall Street Journal und der Neuen Zürcher Zeitung erschienen.

Alle Mitglieder